20Jul

Gastfreundschaft

Vor rund einem Monat dürfte ich ein Wochenende im Tessin verbringen. Das besuchte Restaurant hat dabei einen Gutschein, welcher bereits vor rund 7 Jahre ausgestellt wurde, ohne Diskussionen akzeptiert.

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19Jul

Keine Schwalbe in Sicht

Trotz Enttäuschung über die schmerzliche Auftaktniederlage der Frauen-Fussballnationalmannschaft an den Europameisterschaften vermögen mich die gebotenen Darbietungen der Fussballerinnen zu überzeugen. Mehr

18Jul

Die Wespe

Meine fast 3-jährige Tochter wurde kürzlich von einer Wespe am Kinn gestochen. Der Schmerz und der Schreck haben sich bei der kindlichen Beurteilung des Vorfalls wahrscheinlich die Waage gehalten. Was für ein ungehobeltes Tier, welches sich ein so unerwartetes Verhalten erlaubt. Mehr

17Jul

Raumplanung – wie weiter?

Mit der Annahme des revidierten Raumplanungsgesetzes im Jahr 2013 wurde eine neue Ära eingeläutet. Ziele der neuen Bestimmungen zur raumplanerischen Entwicklung der Schweiz sind ein sorgsamer Umgang mit dem Boden, die massvolle Festlegung der Bauzonen sowie die Entwicklung der Dörfer und Städte nach innen, bspw. durch verdichtetes Bauen oder das Schliessen von Baulücken. Den Kantonen wurde eine Frist von fünf Jahren gewährt, ihre Richtpläne den veränderten Rahmenbedingungen anzupassen. Mehr

12Jul

Eltern sein

„Eltern sein“ ist ein Vollzeitjob. Eine der schönsten – aber mitunter auch eine der schwierigsten – Aufgaben, welchen man im Leben begegnen kann. Von heute auf morgen wird man in die Welt der Babypflege, des „Windeln wechseln“ sowie des offensiv und unmissverständlich geäusserten zivilen Ungehorsams eines neuen Familienmitglieds, katapultiert. Ganz ohne Ausbildung, ganz ohne Anlehre muss man sich in bisher unbekanntem Terrain und Gefilde zurecht finden, Fallstricke lauern an jeder Ecke, nächtelanges Wachen am Bett eines rebellischen, zahnenden Pavarottis mit einer mässig begeisternden Sopran-Stimmlage gehört genauso zum Tagesprogramm – oder sollte man nicht besser Tagesbefehl sagen – wie die Diskussion mit einer Fünfjährigen über die Sinnhaftigkeit, im Hochsommer nicht mit den Winterhandschuhen den Kindergartenweg zu bestreiten. Der helle Wahnsinn also. Ich werde diese Zeit schon jetzt vermissen. Mehr

11Jul

Egoismus

Ich gebe es unumwunden zu. Ich hatte in den letzen Tagen einige Mühe, ein Thema für einen neuen Beitrag zu finden. Heute Mittag hat sich dieser Umstand schlagartig geändert: Unterwegs auf der Schulstrasse, mit erlaubter bzw. der Situation angepasster Geschwindigkeit. Kein Auto in Sichtweite hinter mir, meinte ich zumindest. Der Blick in den Rückspiegel liess plötzlich einen schwarzen Sportwagen erkennen, welcher mit maximaler Beschleunigung und Geschwindigkeit die bisher bestehenden Distanz zwischen den Fahrzeugen in wenigen Sekunden  verringerte und beinahe millimetergenau am Heck meines Fahzeuges aufschloss. Eine plötzliche Bremsbewegung von mir und die Kollision wäre unvermeidbar geblieben. Aber damit rechnen solche Fahrzeuglenker nicht, korrekt verhalten sollen sich gefälligst die anderen, die Regeln des Strassenverkehrsgesetzes sind nichts weiter als unverbindliche Empfehlungen.

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7Jul

Werbung

Heute morgen lachte mir auf dem Weg nach Goldach eine adrette Dame auf übergrossem Plakat entgegen: Die unverkennbare Christa Rigozzi, mit ihrem charmanten Lachen und dem betörenden Blick, der die Aussage vermuten lässt: „Alles wird gut, heute ist ein besonders schöner Tag“. Naja, diese Aussage oder vermutete Aussage lasse ich mal so gelten, dachte ich. Schliesslich stehen die Sommerferien vor der Türe, für viele von uns beginnt damit wohl die schönste Jahreszeit. Mehr

6Jul

Vorfeierliche Gedanken zum 1. August

Was bedeutet Patriotismus? Richard von Weizsäcker hat dazu folgendes be­merkt: „Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die ande­ren“. Der 1. August ist unser Nationalfeiertag. Wir feiern die Schweiz und das, was sie als Schweiz einzigartig macht. Es geht nicht darum, die Vergangenheit zu ver­herrlichen und zu verklären oder gefährlichem nationalistischem Denken Vorschub zu leisten. Wer dies behauptet, verkennt das Zentrale: Der Staat, in welchem wir le­ben, ist immer auch Heimat. Die Menschen brauchen in der heutigen Zeit mehr denn je einen Ort, wo sie daheim sind, wo sie Wurzeln haben und wohin sie auch zurück kehren können. Das eigene Land ist auch heute noch wesentlicher Garant für den Grad der Unabhängigkeit, für die Freiheits- und Mitwirkungsrechte, für die Solidarität und das Mass des Wohlstandes. Deshalb ist es sicher nicht schlecht, sich jedes Jahr in einem feierlichen Rahmen einige Gedanken zu machen. Vor allem dann nicht, wenn man in einem grundsätzlich gut funktionierenden Staat leben darf.

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