30Jun

Danke für das Vertrauen

Die Bevölkerung von Goldach hat zwei kommunale Vorlagen angenommen: Sowohl dem Gemeindeanteil an den Erschliessungskosten Thannäcker wie auch dem Baukredit für die Sanierung und Neugestaltung der Rietbergstrasse wurde heute die Zustimmung erteilt. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Durch die Verlängerung der Thannäckerstrasse mit bereits stattgefundenem Landumlegungsverfahren wird der Weg frei für die Ansiedlung von weiteren wertschöpfenden Gewerbe- und Industriebetrieben. Davon profitiert die ganze Region. Durch den neuen Strassenkorridor im Thannäcker wird das Siedlungsgebiet an der Rietbergstrasse zusätzlich vom Verkehr entlastet und die Strasse ausserdem saniert und neu gestaltet.

Im Namen des Gemeinderates Goldach: Herzlichen Dank allen Goldacherinnen und Goldachern für das grosse Vertrauen.

27Jun

Blickwinkel

In den letzten Wochen wurden das Projekt eines neuen Autobahnanschlusses im Witen mit neuer Kantonsstrasse zum See kontrovers und emotional diskutiert. Visualisierungen des Vereins «Kein Dritter Anschluss» sollen den Eingriff in die Landschaft darstellen und versuchen gleichzeitig, das Bild eines künftigen Verkehrskollapses zu vermitteln. Die Notwendigkeit für die Realisierung eines Anschlusses mit neuer Erschliessungsstrasse wird von der Interessengruppe verneint. Gleichzeitig wird den Behörden vorgehalten, nicht oder nicht transparent genug informiert zu haben. Mehr

18Jun
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Behördentreffen

Am diesjährigen Behördentreffen der Räte von Steinach, Goldach, Horn und Tübach vom letzten Freitag stand neben dem gemütlichen und geselligen Austausch das “Boccia-Spiel” im Vordergrund. Wie zu erwarten blieb, zahlte sich der “Heimvorteil” aus – ok, genau genommen befindet sich der Boccia-Club Primavera auf Rorschacher Gemeindegebiet – und die Auswärtigen wurden spielerisch, aber bestimmt, in ihre Schranken verwiesen. Vielleicht nicht in jedem Spiel, aber sicher im Sinne einer Gesamtbetrachtung.

2Jun

Wochenlang

Wochenlang wird in den Schulen und Spielgruppen gebastelt und gehämmert, damit das liebe Kind der lieben Mutter am „Muttertag“ ein selbstkreiertes Präsent überreichen kann. Auf der anderen Seite preisen die Blumenläden ihre Erzeugnisse selbst am heiligen Sonntag zum Verkauf an, um den dankbaren Sohn oder die dankbare Tochter an die Pflicht zur Blumenlieferung zu erinnern.

Eifrige Ehemänner versorgen ihre Frauen bereits frühmorgens – stellvertretend für die Kindern – mit frisch gebrühtem Kaffee und aufgebackenen Gipfeli, damit der Muttertag zum unvergesslichen Erlebnis wird.

Eine schöne Tradition, die es unbedingt zu erhalten gilt. Mütter und Frauen verdienen unseren grossen Respekt.

Allerdings, heute ist Vatertag. Ich finde, Gleichberechtigung sollte in in jedem Lebensbereich Gültigkeit beanspruchen. Oder ist „unsere Leistung“ gesellschaftlich so vernachlässigbar? Wo bleibt also die Zeichnung, der Kaffee und das Gipfeli?

Damit Sie diesen Beitrag richtig einordnen können: Während ich den letzten Satz im vorstehenden Absatz geschrieben habe, musste ich schmunzeln. Ich werde nicht auf der Strasse für die Gleichwertigkeit eines Vatertags demonstrieren. Und die Anliegen der Gleichstellung von Mann und Frau – wie Lohn- und Chancengleichheit – sind wichtig und zentral. Aber es gibt eben durchaus Themen, bei welchen auch der Mann aus einer Perspektive der Ungleichbehandlung zu argumentieren weiss. Oder hätten Sie überhaupt gewusst, dass heute Vatertag ist?

1Jun

Ambivalent

Überall in der Schweiz stimmen städtische und kantonale Exekutiven und Legislativen darüber ab, ob der Klimanotstand ausgerufen werden soll. Gleichzeitig stauen sich die Autos vor dem Gotthard Nordportal und die Reisebüros verzeichnen Rekordumsätze bei Flugreisen. Stehe ich mit meinem „Smart“ minutenlang vor einer Bahnschranke, höre ich durch die geschlossenen Scheiben das gutmütige, aber umweltschädliche Rattern von Diesel- und Benzinmotoren. Trotz „Klimakrise“ empfinden es viele Autofahrer noch nicht für notwendig, den Motor abzustellen. Mehr

28Mai

Leipzig

Bayern München holt das Double. Das freut die Einen. Ich hätte Leipzig den Sieg im DFB-Pokalfinal hingegen gegönnt. Die zum Ausdruch gebrachte Arroganz von Hoeness und Rummenigge ist im Ergebnis zwar oft unterhaltsam, wirkt als Konstante aber eher mühselig. Gegönnt habe ich den Sieg indessen dem Trainer von Bayern München, Nico Kovac. Seine erste Reaktion nach dem Sieg galt dem unterlegenen Gegner: Aufmunternde Gesten für den Verlierer in der Stunde des grossen Triumphs. Einfach Klasse. Mehr

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