30Nov

Blickwinkel

Aktuell läuft die öffentliche Auflage der Planunterlagen zum Projekt Zentrumsentwicklung, welche bis zum 12. Dezember 2018 dauert. Der Beginn der baulichen Umsetzung hängt massgeblich davon ab, ob bzw. wie viele Einsprachen gegen das Projekt erhoben werden.

Das Vorhaben ist für die Gemeine Goldach von zentraler Bedeutung. Dem Verkehrsregime mit einer Bahnschranke mitten im Dorfkern droht der Kollaps, spätestens zu jenem Zeitpunkt im Jahr 2023, bei welchem der veränderte Zugfahrplan für noch länger geschlossene Bahnschranken sorgt. In den Hauptverkehrszeiten werden die Barrieren jede Stunde zur Hälfte geschlossen bleiben. Erheblicher Rückstau auf der Hauptstrasse und Bruggmühlestrasse bis zur St. Gallerstrasse oder der Sulzstrasse ist damit unvermeidbar.

Das Projekt zur Zentrumsentwicklung wurde aufgrund einer von externen Experten begleiteten Evaluation als die beste Variante ausgewählt. Seit dem Variantenentscheid haben die Projektkommission und der Gemeinderat das Vorhaben permanent weiterentwickelt. Ende des vergangenen Jahres hat die Bürgerschaft der politischen Gemeinde Goldach dem Baukredit für die drei Vorlagen mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Das Bewusstsein für die Handlungsnotwendigkeit ist gross. Nun folgt mit dem öffentlichen Planauflageverfahren der Startschuss für die bauliche Realisierungsphase.

In den letzten Wochen und Monaten wurde alles Denkbare und Mögliche unternommen, um die Anliegen der Anstösser und Direktbetroffenen bestmöglich zu berücksichtigen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich für die vielen konstruktiven und wertschätzenden Gespräche bedanken. Für ein angenehmes Gesprächsklima hat sicher auch die Bereitschaft des Gemeinderates beigetragen, bei einer Zustimmung zum Projekt individuelle oder spezifische Massnahmen zu finanzieren, welche weit über das gesetzlich Notwendige hinausgehen.

Es ist offensichtlich: Das neue Verkehrsregime bringt Veränderungen mit sich. Aber es bietet auch Chancen und Möglichkeiten, gerade wenn ich an die Entwicklung des Gebietes im Mühlegut denke, wo die Ortsgemeinde im Rahmen eines Architekturwettbewerbs die Realisierung von Wohnbauten vorsieht, welche eine hohe architektonische Qualität aufweisen sollen. Durch die Schaffung von attraktivem Wohn- und Gewerberäumen findet eine Aufwertung des ganzen Gebietes statt. Flankierend wird der Goldachpark als Erholungsraum für eine verträgliche und optimal abgestimmte Siedlungsbegrenzung besorgt sein.

Die Lösung des Verkehrsproblems mitten im Zentrum von Goldach ist kein Selbstzweck, sondern es ist ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität von Goldach. Davon profitieren wir alle.

 

 

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2 Kommentare

  1. Doppelt genäht hält besser…

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