24Feb

Ein Land der Uhren

Alpine Abfahrt der Frauen in Crans-Montana. Bei den Schweizer Athletinnen streikt die Zeitmessung. So lässt sich bei Überquerung der Ziellinie nur vermuten, wie lange die Fahrt tatsächlich gedauert hat und welche Klassierung mit dem Husarenritt auf dem Sulzschnee verbunden blieb.

Einige Schweizerinnen jubeln im Ziel trotzdem. Gut-Behrami blieb sich sicher, dass ihre Fahrt den eigenen Ansprüchen gerecht wurde und streckt selbstsicher die Hände in die Höhe. Recht hat sie, es reichte – nach der Korrektur des zuerst mitgeteilten Ergebnisses – sogar zum dritten Platz, zu Ungunsten einer Österreicherin. Auch Joana Hählen landet nach der Panne in der Zeitmessung schliesslich auf dem sehr guten zweiten Platz. Ich habe es nicht recherchiert, aber wahrscheinlich das beste Ergebnis ihrer Karriere.

Die Schweiz, das Land der Uhren, stolpert also über die Zeit. Oder deren Messung. Den Schweizerinnen selber hat es nicht geschadet, konnte doch mit einem tollen Teamresultat aufgewartet werden. Ob sich auch Crans-Montana für die gewünschte Ausrichtung der WM im Jahr 2025 empfohlen hat, bleibt indessen zu bezweifeln. Zumindest die österreichische Chefetage im Alpinen Skizirkus stellt schon einmal das Vorhandensein der entsprechenden Kompetenzen in Frage. Und zweifelt an der Richtigkeit des Endergebnisses.

Vielleicht lassen sich die Österreicher mit einer Tafel Schokolade besänftigen, eine weitere Spezialität aus der Schweiz. Hoffentlich schmeckt sie nicht bitter..

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