30Dez

Keine Pralinen bevorzugt oder einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul

Zu Weihnachten erhält man alles Mögliche geschenkt: Von den Wollsocken über die Krawatte bis zu den Pralinen erstrecken sich die gutgemeinten Gaben. Artig freue ich mich über jedes Geschenk. Die letzterwähnten Pralinen hatten es allerdings in sich. Eher empfänglich für salzige Kost und daher weniger den süssen Verführern zugetan, wundere ich mich über das Herkunftsland des Schokoladenderivats: “Griechenland” wird als Produktionsland erklärt, für mich auf den ersten Blick nicht vollständig logisch. Die Schweiz ist bekannt für ihre Schokolade, klar, oder auch Belgien. Von Griechenland wusste ich es – bis anhin – immerhin nicht. Aber man lernt immer dazu.

Jedenfalls, vielleicht kennen Sie die Versuchung, ein nicht optimal passendes Geschenk einem freudigen Empfänger weiterzureichen. Jemandem, der sich wirklich über Schokolade – oder eben Pralinen – zu freuen vermag. Schnell ist das Geschenkpapier zur Hand. Bei den ungelenken “Einpack-Bewegungen” fällt der Blick wie zufällig auf das Ablaufdatum der lustigen Dickmacher. “Schon längst abgelaufen”, lautet das traurige Fazit. Für den Zeitraum einer Millisekunde denke ich wirklich darüber nach, den Verpackungsvorgang fortzusetzen. Aber nein, das geht wirklich zu weit. Von der Neugier getrieben, reisse ich die Schachtel auf und probiere ein Exemplar dieser Süssigkeit, welche ihre beste Zeit bereits hinter sich weiss. Schmeckt gar nicht so übel. Und wie heisst es so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man schliesslich nicht ins Maul..

Ich wünsche Ihnen einen frohen Silvester und einen guten Start in das neue Jahr. Viel Erfolg, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit.

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