27Jun

Massgebliche Beiträge von Bund und Kanton für die Projekte zur Zentrumsentwicklung

Die Projekte zur Zentrumsentwicklung konnten in die Umsetzungsphase starten. Bereits im Abstimmungsgutachten wurde darauf hingewiesen, dass für die entsprechenden Vorhaben mit Beitragszahlungen und Subventionen von Dritten zu rechnen ist.

Aggloprogramm

Aus dem Agglomerationsprogramm stellt der Bund für die Massnahmen «Verkehrsleitsystem Mühlegut», «Langsamverkehrsquerungen Mühlegutstrasse», für das Betriebs- und Gestaltungskonzept Dorfplatz sowie für die Neuorganisation des Bahnhofes Beiträge von maximal 997’000 Franken zur Verfügung gestellt. Der effektive Auszahlungsbeitrag hängt von den tatsächlichen Kosten ab. Noch offen ist die Beteiligung an der Neugestaltung der Hauptstrasse mit finanzierungsberechtigten Massnahmen. Es ist mit einem Beitrag von rund 240’000 Franken zu rechnen.

Beteiligung des Kantons

Auch der Kanton leistet einen finanziellen Beitrag ans Gesamtprojekt. Da bei der künftigen Sanierung der bisherigen Kantonsstrasse «Ohnehin-Kosten» angefallen wären, werden diese dem Projekt angerechnet. Der Beitrag des Kantons beläuft sich auf 400’000 Franken.

Perimeter Mühlegutstrasse

Die Mühlegutstrasse wird neu gestaltet und verlängert bis zur Untereggerstrasse. Sie dient gleichzeitig als Erschliessungsstrasse der Landflächen von politischer Gemeinde und Ortsgemeinde. Insbesondere wird das Baugebiet «im Mühlegut» der Ortsgemeinde neu erschlossen. Der Perimeterbeitrag der Ortsgemeinde beträgt 945’500 Franken, derjenige der politischen Gemeinde 305’000 Franken.

Katzenbächli

Im Rahmen der Projektierung des Vorhabens im Bereich der Untereggerstrasse ergab sich, dass das Katzenbächli nicht in der bestehenden Eindolung verbleiben kann, sondern offengelegt werden muss. Bund und Kanton beteiligen sich grosszügig an Renaturierungsprojekten. Je nach der Höhe der effektiven baulichen Kosten ist mit Beiträgen in der Höhe von maximal 353’000 Franken zu rechnen.

Kleine Restfinanzierung

Zu einem Grossteil bereits eingegangen sind die Erlöse aus dem Verkauf des Baulandes im Sonnental. Der Buchgewinn wird gemäss Bürgerschaftsbeschluss in eine Vorfinanzierung für die Projekte aus der Zentrumsentwicklung eingelegt. Der Gemeinderat ging ursprünglich von ca. 10 Mio. Franken aus. Effektiv dürfte sich die Vorfinanzierung schlussendlich auf rund 11 Mio. Franken belaufen.

Zusammen mit den Beiträgen Dritter von gesamthaft 3,2 Mio. Franken ist die Finanzierung folglich für rund 14,2 Mio. Franken bereits sichergestellt. Über den laufenden Finanzhaushalt sind bei prognostizierten Gesamtkosten von 16,57 Mio. Franken damit noch 2,37 Mio. Franken zu tragen. Im Abstimmungsgutachten ging der Gemeinderat von 3,35 Mio. Franken aus.

 

 

Baubüro

Am 21. Juni 2019 durfte der Gemeinderat mit der Bevölkerung von Goldach den offiziellen Spatenstich feiern. Die bauliche Umsetzung der Verlängerung der Mühlegutstrasse mit Unterführung und Gestaltung des Dorfplatzkreisels sowie Realisierung eines Bushofes beginnt. Die Freude ist riesig. Aber natürlich bleibt die Realisierung eines solchen Projekts auch mit Fragen verbunden. Auch sind Einschränkungen in der Wohn- und Lebensqualität während der Bauzeit möglich, speziell natürlich für die Anwohnerinnen und Anwohner. Aus diesem Grund ist es dem Rat wichtig, vor Ort permanent eine Anlaufstelle für Fragen und Anregungen anzubieten. Dazu dient das Baubüro, welches an der Blumenstrasse 1 in den ehemaligen Räumlichkeiten des Coiffeurs Torman eingerichtet wird.

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