16Okt

Momente

Schrecksekunde heute Abend auf dem Weg nach Hause. Plötzlich taucht beim Zebrasteifen eine schwarz bekleidete Person auf, kaum erkennbar im Lichte des fast schon nächtlichen Himmels. Passiert ist nichts. Gott sei Dank, denke ich. Manchmal braucht man einfach Glück im Leben.

In solchen Momenten denke ich oft, wie nahe Glück und Unglück beieinander liegen. Gerade noch von einem Gefühl der Stärke beseelt, kann sich das Blatt in einem nächsten Moment wenden. Ohne Ankündigung, ohne Vorbereitung. Das Leben als Spiel, gute und schlechte Karten wie von unsichtbarer Hand gemischt.

Keine neue Erkenntnis. Vielmehr eine ganz banale Wahrheit. Trotzdem vergessen wir Menschen im täglichen Leben oft, wie schnell sich alles verändern kann. Im Guten wie auch im Schlechten.

In Momenten, wo sich die Grenze zwischen Glück und Unglück ganz scharf zeigt, gewinnt die Demut vor dem Leben mit seinen schicksalhaften Wendungen an Gewicht und Bedeutung. Und das ist durchaus gut so. Dieses Bewusstsein hilft dabei, uns mit Menschen solidarisch zu zeigen, welche sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens befinden.

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