5Mai
IMG 0945 770x500 - Neuzuzüger-Anlass vom 5.5.2019 auf dem Hof der Familie Troxler / Begrüssungsrede

Neuzuzüger-Anlass vom 5.5.2019 auf dem Hof der Familie Troxler / Begrüssungsrede

Ich möchte Sie alle ganz herzlich zum heutigen Neuzuzüger-Anlass begrüssen, wir freuen uns sehr über Ihr Kommen.

In erster Linie möchte ich bereits vorab dem Verkehrsverein Goldach danken. Die Organisation des „Neuzuzüger-Anlasses“ ist eine wichtige Aufgabe, welcher sich der Verein widmet. Der Dank gilt dabei allen Vorstandsmitgliedern, insbesondere aber natürlich der Präsidentin, Frau Marianne Gnädinger, welche diesen Brunch mit viel Engagement organisiert hat. Ein grosses Dankeschön geht im Weiteren an die Familie Troxler, welche den Hof für diese Veranstaltung zur Verfügung stellt und uns heute mit grosser Gastfreundschaft bewirtet. Ausserdem danke ich allen Helfern und den anwesenden Behördenmitgliedern.

Sie, unsere heutigen Gäste, sind vor Kurzem in die Gemeinde Goldach gezogen. Ein guter Entscheid.

“Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit ein Minute Rührung, doch nicht dauernd“.

Dieses Zitat stammt von Jules Renard, einem französisches Tagebuchautor, welcher Ende des 19. Jahrhundert gelebt hat. Er bringt mit seinem Aphorismus treffend zum Ausdruck, worum es letztlich auch in der Beziehung zwischen dem Gemeinwesen und seinen Bürgerinnen und Bürgern geht. Wir möchten, dass Sie sich in Goldach wohl fühlen. Viellecht hegen sie irgendwann sogar heimatliche Gefühle, wenn Sie an unsere Gemeinde denken. Eine Gemeinde am Vierländereck, mit mittlerweile über 9000 Einwohnerinnen und Einwohnern, eingebettet in eine pittoreske Landschaft mit direkter Anbindung zum See. Das angenehme Seeklima – von welchem heute allerdings wenig erkennbar bleibt – korrespondiert mit einem milden Steuerklima, welches das Wohnen und Leben in Goldach zusätzlich attraktiv gestaltet. Zahlreiche Sport- und Freizeitinfrastrukturen – bspw. das Freibad Seegarten, der Vitaparcours, die Sport- und Erholungsanlagen Kellen oder der Begegnungsplatz – runden das Angebot in Goldach ab. Auch für das Leben im Alter ist gesorgt, ein gemeindeeigenes Altersheim sorgt für eine umfassende Betreuung. Und natürlich verfügt Goldach über gute Schulen, welche eine Beschulung bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit ermöglichen. Öffentliche und private Mittelschulen sind in der nahen Umgebung erreichbar. Überhaupt besticht die Lage von Goldach auch durch die gute Erschliessung, sei es mit dem privaten oder mit dem öffentlichen Verkehr. Die Kantonshauptstadt ist in weniger Fahrminuten erreichbar. Wohnen und Arbeiten bleibt in Goldach aber keine Ungewöhnlichkeit, auf dem Gemeindegebiet sorgen Industriebetriebe und KMU für die Bereitstellung von zahlreichen Arbeitsplätzen.

Goldach ist aber auch eine Gemeinde, die sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird. Stillstand ist Rückschritt. Nachdem der Baukredit zur Zentrumsentwicklung – welche als Kernstück die Verlängerung der Mühlegutstrasse mit Unterführung unter dem Bahntrasse hindurch beinhaltet – vom Stimmbürger bewilligt wurde und nach der öffentlichen Auflage der Planunterlagen mit dem Bau des wichtigen Vorhabens bereits im Juni 2019 begonnen werden kann, ist ein Meilenstein gesetzt. Zusammen mit den Projekten im Dorfkern wird eine Situation geschaffen, welche die heutigen verkehrlichen Defizite deutlich verbessert und zu einer Attraktivitätssteigerung führt. Aber auch die bessere Anbindung vom Dorkern an den See wird in den nächsten Jahren eine Zielsetzung des Gemeinderates bleiben. Daneben bilden das Vorhaben mit einem neuen Autobahnanschlusses im Witen oder die Neugestaltung der St. Gallerstrasse wichtige Infrastrukturvorhaben in der Zukunft.

Ich möchte meine Ausführungen schliessen und komme zurück zum eingangs erwähnten Zitat:  “Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute Rührung, doch nicht dauernd“, schrieb Renard. Es ist uns klar, dass wir Sie nicht dauernd in Rührung und Entzückung versetzen werden. Aber eines bleibt uns wichtig: Den Diskurs mit der Bevölkerung jederzeit zu führen und Anliegen ernst zu nehmen. Das ist unser Auftrag. Für Goldach und seine Bevölkerung setzen wir uns gern ein.

Ich danke für Ihren Besuch und wünsche Ihnen nun einige unbeschwerte Stunden.

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