21Okt

Panik

Schweissgebadet bin ich am vergangenen Mittwoch Morgen um 03.00 Uhr aufgewacht. Meine Familie ist seit wenigen Tagen in den Ferien. Ich widme mich der Arbeit. Und für die freie Zeit habe ich Aufträge erhalten. Das Meiste davon lässt sich gut am letzten familienfreien Tag erledigen, aber irgend etwas habe ich vergessen. Es fällt mir nicht ein. Der schweizweit bekannte “Kasperli” aus dem Kasperlitheater mit Ines Torelli, Paul Bühlmann und Jörg Schneider hat für solche Fälle jeweils sein Taschentuch verknotet.

Und plötzlich steigt Panik in mir hoch. Da war doch ein Hamster, den ich füttern muss. Ferdinand, der fellige Freund meiner Tochter. Im Pyjama renn ich zum Käfig des gefrässigen Nagers. Ich weiss, er hat einen Vorrat zur Verfügung. Dies beruhigt mich nur mässig. Die entscheidende Frage bleibt: Hat er die unfreiwilligen Tage des Fastens unbeschadet überstanden? Er hat. Und das Tier sieht fit und gestählt aus, scheint sich aber über die Fütterung gleichwohl sichtlich zu freuen. Sicherheitshalber erhält er noch ein paar Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Das kann nicht schaden und beugt Mangelerscheinungen prophylaktisch vor.

Glück gehabt, denke ich. Und widme mich für weitere zwei Stunden dem Schlaf des Gerechten.

 

 

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