26Jun

Unsere Jugend

“Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwätzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süssspreisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer”.

Dieses Zitat des Philosophen Sokrates stammt aus der Zeit um 400 vor Christus. Manch einer wird nun denken, diese Sentenz ist aktueller denn je. Andere werden zur Schlussfolgerung gelangen, dass die Kritik an der Jugend wohl ein Phänomen darstellt, welches unabhängig von der konkreten Zeitepoche geäussert wird und damit im Lichte einer objektiven Betrachtung auch nicht gerechtfertigt erscheint bzw. sich zumindest stark relativiert.

Nach den Eindrücken des vergangenen Wochenendes mit Besuch des Oberstufen-Musicals “Yladanath” der Schule Goldach ist mein Glaube an die Jugend und die kommende Generation erneut gestärkt worden. Grossartig, mit welcher Leidenschaft, mit welchem Enthusiasmus und mit welcher Professionalität sich diese jungen Menschen für ein Projekt einsetzen. Danke an alle Beteiligten für diese grossartigen Momente. Sokrates rufe ich zu: “Einmal, vielleicht dieses eine Mal nur, hast du dich geirrt”.

 

 

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